20080429

Volunteering

Ich habe ja bereits gute Erfahrungen mit dem freiwilligen Helfen bei Aktionen hier in Norwegen machen können, als im Januar bei der Handballeuropameisterschaft arbeitete. Kjempeflotterweise werde ich nun die nächsten Tage beim Bergenfest, einem Musikfestival, das einige Genres von Jazz über Steinzeitrock bis Elektropop abdeckt, als Freiwilliger tätig sein. Als Lohn gibt es alle Konzerte, ein T-Shirt, einen Sweeterkapuzenpulli und heute abend ein Essen für die hungrigen Mägen der Freiwilligen für lau. Freu mich also, nicht nur wegen dem Essen und dem Norwegischquatschen, darauf.

20080425

Google-Referenzen und Besucherüberwachung

Ich habe dank der neuerdings eingerichteten Besucherüberwachung herausgefunden, dass ich es in Google auf die erste Seite geschafft habe. Man muss nur nach dem Richtigen suchen.

20080423

Die wirklichen Erasmus-Probleme

Kann man seinem Freund der in England, d.h. zur Greenwich mean time, sein Erasmusjahr bestreitet nach mitteleuropäischer Zeit um Mitternacht zum Geburtstag gratulieren?

20080421

Die Strandsaison ist eröffnet

Die Witterungsverhältnisse der letzten Tage ließen es zu meinem Sommerlaster der letzten Jahre zu frönen. Unter blauen Himmel ohne jegliche Anzeichen für Wolken war es möglich Beachvolleyball zu spielen. Ja genau, Beachvolleyball, ganz original in Short, T-Shirt und Barfuß. Nur mit dem Sonnenbrand hat es noch nicht geklappt. Aber ich arbeite daran.

Beweisfoto:

20080417

Heimatradio und Volleyball

Ich hatte fast vergessen wie toll Radio sein kann. Doch da habe ich Erinnerungen an meinen Standardradiosender zu Oberstufenzeiten aus der Metropolregion Nürnberg ausgegraben. Dieser Radiosender bietet auch einen Livestream übers Internet an. Deswegen dudelt mein Radio in den letzten Tagen maximalen Rock hoch und runter. Bis auf dass Rämmstone ein wenig oft die Engel besingt, ist die Musikauswahl wirklich gut. Desweiteren bin ich jetzt ein Teil einer Ballspielgruppe die es sich zum Ziel gesetzt hat die Sporthalle hier in Fantoft, sollte sie frei sein, mit Volleyballnetzen zu bebauen und einen Ball darüber hin und herzu spielen. Macht wirklich Spass und alle können mitmachen. Zumindest alle Jungen und Junggebliebenen.

Am Montag hat mein Auto (mal wieder) einen Termin beim Onkel Doktor.

20080404

Føroyar

Endlich habe ich es geschafft Bilder hochzuladen. Und da die Reise zu den Färöern so schön war habe ich ihnen ein eigenes Set gewidmet. Also los los! Anschauen!
Ich setze den Link auch noch einmal separat in die Seitenleiste für alle Spätzünder.

20080401

Die deutschen Wohnmobile

Unsere Sprachkurslehrerin machte uns heute auf folgenden Artikel aufmerksam: Zu finden ist er bei Bergens Tidende:



Bobilene overtar Lidl

Lidl-butikkene i Norge skal bygges om til service-sentre for tyske bobiler. Her skal turistene få fryse inn fisk og kjøpe avgiftsfritt øl.


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 - © bt.no
PARADIS: - Lidl-butikkene blir et paradis for tyske turister, sier administrende direktør Dieter Niemand i Autofjord. ILLUSTRASJON: AUTOFJORD


Publisert: 01. apr. 2008, 06:00
Oppdatert: 01. apr. 2008, 12:14


Rema 1000 kjøpte den tyske butikkjeden for to uker siden. Planen var at lokalene skulle bli Rema-butikker, men den strategien er nå forlatt.

- Vi innser at altfor mange av lokalene ligger for nær de eksisterende Rema-butikkene. Nå har vi mulighet til å bruke lokalene til noe fornuftig, samtidig som vi gir noe tilbake til våre tyske venner, sier Dieter Niemand, mannen som skal lede Remas nye storsatsing.

«Autofjord»
Han forsikrer at alle Lidls ansatte vil få jobb på bobilsentrene. Oppgavene på «Autofjord», som kjeden skal hete, vil bli mange:

  • Hurtig innfrysing av turistenes fiskefangst, samt daglige forsendelser hjem i frysebil.
  • Vask av bobiler, tømming av septik.
  • Drift av små ølhaller (kalt minibierstube).
  • Guidetjenester på tysk.
  • Salg av tyske spesialiteter, som pølser, snaps og avgiftsfri pilsner.

Tyske turister skal få kjøpe øl til bare to kroner flasken - uten norske avgifter. Ettersom sentrene ikke er åpne for norske statsborgere, har Rema fått gjennomslag for at tomtene skal regnes som tysk territorium. Juridisk vil sentrene være filialer av Tysklands ambassade i Oslo.

Også Lidls store lagerbygg i Os skal overtas av Autofjord. Her blir det drive-in-kino for bobiler og konserter med de største tyske artistene, etter det bt.no forstår. Duoen «Modern Talking» skal allerede være hyret inn til et arrangement i sommer.

- Hallen vil bli et kraftsenter for tysk kultur i Skandinavia, sier Niemand.

Også lokalbefolkningen vil få adgang til arrangementene i Os, blant dem en årlig filmfestival med tyske komedier.

Lokkes av billig øl
Reiselivsdirektøren i Bergen tror billig øl vil bli det beste trekkplasteret for å lokke tyskere til byen.

- Det er et faktum at de høye ølprisene i Norge skremmer mange tyskere fra å komme hit, sier Ole Warberg.

I årevis har han slitt med å gi tusenvis av bobilturister et godt tilbud i nærheten av sentrum.

- Vi ser dessverre mye villcamping på kaier og parkeringsplasser i Bergen, sier Warberg.

Han tror de gamle Lidl-butikkene vil egne seg godt til turister.

- Lokalene er godt synlige fra veien, og det er gode parkeringsmuligheter der. Dette blir som et «Little Germany» i Bergen, sier han gledesstrålende.



Kurz zusammengefasst: Die Supermarktkette LIDL die vor kurzem in Norwegen von der Kette Rema1000 aufgekauft wurde, wird als Service Center für deutsche Wohnmobile umgebaut. in den Lagerhallen werden Bierhallen gebaut und Konzerte abgehalten. Mit deutschen Großstars wie Modern Talking. (Anm. d. Red.: Wie die gibt es immer noch? Naja sonst machen wir eben mal wieder eine Reunion.) In diesen Service Centern kann der geangelte Fisch tiefgefroren werden und Bier wird zollfrei für 2 Kronen verkauft. Damit das alles gesetzlich möglich ist, laufen diese Center unter der deutschen Botschaft in Oslo. Sie zählen quasi zu deutschem Territorium. Norweger bekommen dazu nur begrenzt zutritt.


Also spätestens bei Modern Talking sollte man auf seinen Kalender schauen. Aber ich kenn auch Leute die dies vorerst geglaubt haben. Und ich möchte hier ausdrücklich betonen, das ich dieses mal ausnahmsweise mit "ich kenn da Leute, die..." nicht mich meine.

20080326

kurzer Statusbericht

Lange war es still. Deswegen will ich hier mal kurz aktualisieren. Vor zwei Wochen war ich auf einem kurzen Kurztrip zu den Färöern aufgebrochen (Bilder folgen). Heile davon zurückgekehrt bekam ich Kurzbesuch aus Deutschland. Kurz um. Ich lebe noch. Und in kurzer Zukunft werde ich mich nach kurzem Endspurt auf den nicht ganz so kurzen Heimweg machen. Manchmal lassen sich auch Gedanken wie "Zeit wirds" nicht unterdrücken.

20080321

Auslegungssache

Parkhaus eins hat geschlossen, da Gründonnserstag, also Feiertag, also vergleichbar mit Sonntag ist.
Parkhaus zwei hat offen, kassiert aber den Preis für Donnerstag (Montag-Freitag) und nicht für Sonntag/Feiertag. (16Nok/halbe Stunde vs. 20 NOK/Stunde)

20080229

Der Schweineeimer hat seinen Meister gefunden.

Es war einmal vor gar nicht allzu langer Zeit in einem Studentenwohnheim in Bergen, da geschah es, dass einige Studenten das alte Jahr am Neujahrsabend mit einem Lagerfeuer ausklingen ließen. Da das Brennholz damals jedoch zur Partyvare gehörte (Hier in Norwegen hat Partyvare prinzipiell noch nichts mit Feiern zu tun. Es handelt sich schlichtweg um Ware die billiger ist, wenn man sie in drei-,vier- oder n-facher Ausführung kauft.) , begann das neue Jahr mit einigen Holzresten. Kurzum war es deswegen absehbar, dass es in gar nicht allzuweiter Zukunft ein weiteres bonfire/bål/Lagerfeuer geben wird. Gar nicht allzuweite Zukunft ist so zu verstehen, dass es mittlerweile auch schon der Vergangenheit angehört. Um das ganze zu spezifizieren nahmen wir den Abend vor dem Leap-Day zum Anlass das Restholz zu verfeuern. Netterweise begnadete sich der seit nunhemr fast drei Wochen andauernde Dauerregen wie auch am Abend vorher zu einer kurzen Pause und bescherte uns einen Sternenhimmel, mit kurzen Graupelschauern garniert. Aber, man will ja nicht überkritisch sein, die waren auch kein ernsthaftes Hinderniss. Zum Lagerfeuer gehört natürlich auch allerlei anderer Schabernack dazu. Und da es hier ja recht international zu geht, kam so allerlei internationaler Schabernack zusammen. Bis jetzt dachte ich ja wirklich, ich kann zu sämtlichen Tages- und Nachtzeiten alles und auch viel essen. Was ich auch gelegentlich tue, aber gestern musste ich feststellen, dass entweder ich alt werde, die erste Annahme einfach falsch ist, das eine vom anderen verursacht wird oder umgekehrt. Oder das es einfach Leute mit viel schlimmeren Saumägen als dem meinigen gibt. Doch beginnen wir unsere kulinarische Zeitreise chronologisch. Das Abendessen bestand aus ein, nein zwei, selbstgemachte Hamburgern, die in ihrer Qualität mit wirklich frischen Salat und Gemüse, sowie selbstgemachten Frikadellen gewissen Fastfoodobjekten die Existensberechtigung entziehen. Ein bisschen Später knisterten dann schon die Holzscheite auf dem kleinen gemauerten Grill hier in der Studentenstadt. Am Lagerfeuer haben wir dann erstmal mit etwas Traditionsschwangeren aus den Vereinigten Staaten angefangen. Gib mir mehr! Give me some more, gimme "s'more"! "$'MORE$"!(sieht mit Dolar-"$" noch viel U$-amerikanischer aus.) Der Name ist also ein erzählender Name. Nachzuvollziehen ist er nur eingeschränkt, zumindest für meinen Magen. Diese Behauptung wiederum erscheint nachvollziebar, wenn man weiß was hinter "$'more" steht. Es sind über dem Lagerfeuer goldenbrown geröstetet Marshmellows, die dann mit Haferkeksähnlichem Keks und Schokolade verspeist werden. Sehr lecker. Wirklich. aber nach einem s'more bzw. spätestens nach dem zweiten ist der Magen zusammengeklebt und lässt keine weiteren mehr, und schon gar nicht noch "some more" rein.
Im Laufe des Abends, es war mittlerweile halb 12 oder gar später, nach diversen Phasen von Lagerfeuerglotzern, wechelndem Publikum und netten Gesprächen, kramte dann ein Spanier Chorizo's aus seiner Vorratskammer heraus und sein Kumpel fühlte sich dann gleich genötigt ein bisschen Bauchspeck (in Franken auch als Bündle bekannt) zu holen. Also haben wir erst Chorizos gegrillt, diese dann mit ein bisschen Kneippbrot verspeist. Als Nachspeise gab es dann den ebenso über dem Feuer gebrutzelten Bauchspeck. Und ich muss zugeben, es lag mir heute morgen noch ein wenig im Magen, auch wenn ich mich zurückgehalten habe. Ich muss also neidlos anerkennen, dass es Leute gibt die, vielmehr $'more$, Chorizos und vor allem viel mehr Bauchspeck nachts um halb eins vertilgen können. Aber ganz ehrlich, ich kann damit auch ganz gut leben, auch wenn es mir schwer fällt. Guten Appetit!